5 Fragen an Markus Grabichler zur #SMWHH Fokus Session #Nachhaltigkeit

Am 7. November 2019 findet unsere erste #SMWHH Fokus Session zum Thema Nachhaltige Unternehmenskommunikation statt. Top Speaker verraten euch Insights und erklären, wie Unternehmen für die Zukunft gerüstet sind.

Wir haben allen Speakern vorab einige Fragen gestellt, die sie für euch beantwortet haben. Den Anfang macht Markus Grabichler.

SMWHH: Wer bist du und was machst du beruflich?

Markus Grabichler: Zwei Fragen in einer, das versuchen wir in der Marktforschung zu vermeiden. Aber das „Wer“ und das „Was“ ist in meinem Fall verknüpft. Wahl-Norddeutscher, 47 Jahre alt, seit dem Studium im Media- und Medien-Kontext unterwegs und seit 13 Jahren beim SPIEGEL im „Media Marketing“. Wir supporten alle Unternehmensbereiche u.a. in MaFo-Fragen.

SMWHH: Was waren eure Beweggründe, diese Studie gemeinsam mit Polycore durchzuführen?

Markus Grabichler: Das Thema lag für uns in der Luft (Veränderungen in der Gesellschaft, Hambi, FFF, Klimakrise, etc.) und spielt mittlerweile in der Vermarktung und auch redaktionell eine wichtige Rolle. Die sehr gut gemachte Polycore-Grundlagenstudie „Komm näher“ war der initiale Impuls mit Polycore und Curth + Roth als Partner das Thema breiter in unserer Nutzer-/Leserschaft auszurollen.

SMWHH: Wie wird für dich nachhaltige Kommunikation in der Zukunft aussehen?

Markus Grabichler: „Nachhaltige Kommunikation“ alleine wird es nicht geben, sie existiert nicht im luftleeren Raum und ist Teil von etwas größerem. Für mich geht es im Unternehmenskontext um Haltung zu Themen. Sind mir meine Mitarbeiter wichtig, sind mir meine Kunden wichtig, ist mir die Umwelt wichtig, ist mir die Lieferkette wichtig? Jeder Marketer und Kommunikator sollte mögliche Side-Effects und Konsequenzen seines Tuns auf ein Wertegerüst challengen. Daraus entstehen dann funktionierende Kampagnen, die auf entsprechende Ziele hin einzahlen.

SMWHH: Welche Unternehmen erreichen deiner Meinung nach jetzt schon die Zielgruppe der “Weltverbesserer”?

Markus Grabichler: Hier muss man differenzieren. Tesla z.B. ist eine der meist genannten Marken im Kontext Mobilität und „nachhaltige Werte“. Die Probleme mit knappen Rohstoffen (Lithium, Cobalt), den Abbaubedingungen und Energiegewinnung werden aber dank Confirmation-Bias und Belief-Bias ausgeblendet. Glaubwürdig nachhaltige Unternehmen, die die ZG jetzt schon gut erreichen sind z.B. die Deutsche Bahn, Weleda, Umweltbank, Lichtblick. Und wenn z.B. L‘Oréal es wirklich schafft bis 2025 alle Kunststoffverpackungen wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar zu machen haben sie gute Chancen auf Akzeptanz in dieser Zielgruppe.

SMWHH: Wieso lohnt es sich, die kommende #SMWHH Fokus Session zu besuchen?

Markus Grabichler: Das „Bewusstsein der Selbstwirksamkeit“ ist bei den Befragten sehr ausgeprägt. Man kann selbst Dinge bewegen. In der Pflicht werden aber genauso Staat und Unternehmen gesehen.

Wir haben die Nutzer nach Einstellungen in den Bereichen Gesundheitswesen, Lebensmittel, Energie, (e)Mobilität/Transportwesen/Verkehr, Tourismus und Reisen, Finanzen, Kosmetik- und Körperpflege, Onlinehandel/e-Commerce befragt.

Wer erfahren möchte, in welchen Bereichen Marken ihr Potential noch nicht ausgeschöpft haben respektive in welchen Bereichen es auf besonders „authentische“ Kommunikation von Werten ankommt ist in dieser Session richtig.

Für Tickets und Infos zur #SMWHH Fokus Session geht’s hier lang: