Deine Social-Media-To-Do-Liste 2019 – inspiriert vom Buffer-Jahresbericht

Der “State of Social” Bericht von Buffer ist da. Wir haben euch aus den Ergebnissen eine To-Do-Liste für 2019 zusammengestellt.

Jedes neue Jahr beginnt meist mit guten Vorsätzen und Zielen. Bestimmt ist darunter auch die Planung eurer Social-Media-Strategie. Auf Basis des “State of Social 2019” Berichts von Buffer und Social Chain geben wir euch einen Überblick zur Umsetzung. Mehr als 1.800 Social-Media-Marketers verschiedener Branchen haben die Daten für die Studie geliefert. Wir sind überzeugt, dass ein paar Ideen, Plattformen und Praktiken an die Spitze deiner To-Do-Liste gehören.

 

Influencer Marketing: Mach weiter, aber präzisiere die Regeln

Influencer Marketing ist so beliebt und einflussreich, das es in 2019 weiter Fahrt aufnehmen wird. Plattformen wie YouTube und Instagram bringen Tools heraus, die euch dabei helfen, leichter und effektiver zu arbeiten. 37% der Befragten des “State of Social 2019” Berichts haben angegeben, in Beziehungen mit Influencern zu investieren. Mehr als ⅔ (68%) stufen die Zusammenarbeit mit Influencern entweder als “sehr effektiv” oder “effektiv” ein. Insgesamt gaben 88% von denen, die bereits Influencer in ihre Marketingaktivitäten integriert hatten, an, sie planten, dies wieder zu tun.

Beziehungen mit Influencern aufzubauen und sicherzustellen, dass sie die Richtlinien einhalten – entweder die des vereinbarten Vertrags zwischen der Organisation und dem Influencer oder die der Vorgaben der FTC (Federal Trade Commission), den “Ad” Inhalt deutlich zu kennzeichnen – ist schwieriger zu bewältigen. Buffer meldete, dass die “überwiegende Mehrheit der Marketer von den Guidelines des Influencer Marketings verwirrt sei”. Um eure Bemühungen nicht nur wirkungsvoll und nachhaltig, sondern auch legal zu gestalten, braucht es etwas Zeit, um sich in den Anforderungen der Kennzeichnungspflicht zurechtzufinden – wer einmal die Guidelines verstanden hat, kann sie anschließend klar und sicher nutzen und an alle Involvierten weitergeben. […]

 

Was ihr nicht verschlafen solltet: LinkedIn Video Content

Wenn ihr zu den 14,5% der Unternehmen zählt, die – laut Buffer-Studie – keine Videos als Teil ihrer Marketing-Strategie erstellen und posten, solltet ihr dieses Jahr damit anfangen. 36% eurer Wettbewerber posten monatlich Videos und 24% veröffentlichen diese sogar wöchentlich. Da Plattformen zunehmend Video Content in ihren Algorithmen priorisieren, sollten Videos unbedingt Teil eurer Strategie werden, um kontinuierlich in Feeds aufzutauchen.

Erwartungsgemäß sind die drei Top Kanäle, über die Marketers ihre Videos posten, Facebook, YouTube und Instagram (obwohl dies nicht auf Instagram TV zutrifft, bei dem nur 12% ihre Videos in 2018 veröffentlichten und 72% der Marketers planen keine Posts in 2019 über diesen Kanal abzusetzen). Aktuell befindet sich LinkedIn auf dem fünften Platz dieser Liste, aber das könnte sich bald ändern. Video Content auf LinkedIn wird 20 mal öfter geteilt als andere Formen des Contents (Artikel, Links, Text, etc.). Instagram spielt eine wichtige Rolle bei der Erreichung potentieller Konsumenten, jedoch sollte die Teilrate auf LinkedIn nicht ignoriert werden.

 

Erzähl deine Story!

Das globale Motto für die Social Media Week in 2019 lautet “STORIES” und es scheint zudem das dominierende Thema für die Gesamtheit an Social Media im neuen Jahr zu sein. Über eine Milliarde Accounts weltweit nutzen Story-Features der Facebook-Plattformen (Facebook, Messenger, Instagram und WhatsApp), nicht zu vergessen Snapchat, wo Stories ihren Ursprung haben. Und während Marken Story-Features verwenden und ihre Resultate genießen – 57% sehen die Anwendung der Features, integriert in ihrer Social-Media-Strategie, als sehr effektiv oder effektiv an – müssen aber noch 62% in die Werbung in diesem Bereich investieren.

‘Stories’ wurden als Zukunft von Social Media bezeichnet und können manchmal mit dem Haupt-Feed der Plattform in Konkurrenz stehen (siehe: Instagram). 61% der Marketers planen, diese Verschiebung der Interessen bei der Investition von Marketingbudget in bezahlte Werbung zu berücksichtigen. Wenn, wie wir feststellen, mit großer Reichweite große Verantwortung einher geht, dann würdet ihr den verantwortungsvollen Part für eure Marke übernehmen, indem ihr die Umgebung für euer Unternehmen über die Stories-Funktion gestaltet. Welche neuen Stories könntet ihr mit diesem Feature ans Licht bringen?

 

Erst kreieren, dann kontrollieren

Social Media ist ein beinahe allgegenwärtiger Bestandteil der Marketing-Strategie zahlreicher Unternehmen und 58% der befragten Marketers würden ohne Frage sagen, dass es “sehr wichtig” oder “wichtig” für ihre Arbeit ist. Da stimmen wir zu.

Jedoch ist die Zahl derer, die zugaben, nicht zu wissen, wie man herausfindet, ob ihre Social-Media-Aktivitäten funktionieren oder sie sich überhaupt lohnten, signifikant. 19% teilten Buffer mit, sie seien “immer noch nicht sicher, wie sie die Effektivität ihrer Maßnahmen messen sollen.” Unabhängig davon, ob ihr euch dafür entscheidet, euren Erfolg hinsichtlich Absatz, Markenbewusstsein oder anderen von euch festgelegten Kennzahlen zu bestimmen, müssen dabei die aufgewendete Zeit, Energie und Ressourcen gerechtfertigt sein. Die Social Media Week erforschte einige übliche Unternehmenskennzahlen in 2017, und ein Panel der Social Media Week London 2018 diskutierte, auf welche Weise Social Media erfolgreich mit anderen Aspekten des Marketings interagieren kann, mit dem Ziel, das Unternehmenswachstum zu steigern. Wenn ihr euch im Vorfeld dazu entscheidet, Content zu produzieren und zu überwachen, aber auch euren Erfolg zu messen, wird nicht nur euer Team, sondern auch euer gesamtes Unternehmen davon profitieren.

Den vollständigen Bericht findet ihr bei Buffer. Wir empfehlen, auf die Untersuchungsergebnisse einen genaueren Blick zu werfen, während ihr weiter daran arbeitet, eure Strategie für das neue Jahr zu verfeinern.

 

Übersetzt aus dem englischen Original | Autorin des englischen Artikels: Amma Marfo, Contributor, SMW