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Hong Kongs Bürgerinnen und Bürger gingen zu hunderttausendenden 2019 auf die Straßen der Weltmetropole. Sie fühlen sich vom zunehmenden Einfluss Chinas in ihren Freiheiten bedroht. Doch welche Rolle spielte das Digitale bei den Protesten?
In Hong Kong besitzt jeder Bürger im Schnitt 2,4 Smartphones. 4G und Breitband sind flächendeckend selbst auf den entlegeneren Inseln verfügbar. Die Alltäglichkeit digitaler Infrastruktur spiegelt sich in den Demonstrationen. Zum einen als Risiko, dem entgegengewirkt werden muss: Auf dem Weg zum Protest am Parlament vermied eine Vielzahl der Demonstranten die übliche digitale Bezahlung von Bus- und Bahntickets.
Zum anderen wurden digitale Werkzeuge auch genutzt, um die Proteste zu unterstützen. Kommunikation wurde in Teilen durch Nachrichten-Apps sichergestellt, die dezentral über Bluetooth Nachrichten verschicken und so selbst dann funktionieren, wenn das Internet für Whatsapp & Co zusammenbricht oder abgestellt wird. Prominent im Einsatz war auch der verschlüsselte Chat-Dienst Telegram, um Infiltration entgegenzuwirken.
Experte Armin Reinartz gibt in dieser Session Einblicke in die digitalen Aspekte der Proteste in Hong Kong.

Details

Datum:
28. Februar 2020
Zeit:
12:30 - 13:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Geologie | SMWHH Hub Museum
Museumstrasse 23
Hamburg, 22765 Deutschland
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Weitere Angaben

Format
Vortrag
Sprache
Deutsch
Level
Fortgeschrittene