Bewusster am Smartphone sein – aber wie? Interview mit den Autoren von „Ich bin kein Dummes Buch“

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Abhängig vom Smartphone? Das kennen viele. Denn dieses kleine Gerät bestimmt mittlerweile den Alltag vieler Nutzer. Die Autoren Ole Kretschmann und Robin Bachmann haben es sich zur Aufgabe gemacht, anderen Menschen zu zeigen, wie man für sich einen bewussten Smartphone-Konsum entwickelt. In dem Buch „Ich bin kein Dummes Buch“ findet ihr neben viel Know-how auch praktische Übungen und Spiele. Wie es Ole und Robin gelungen ist, diese Botschaft in Buch-Form zu übermitteln und wie ihr eigener Smartphone-Konsum aussieht, erfahrt ihr in unserem Interview.  

Wer seid ihr und was macht ihr?

Robin: Mein Name ist Robin. Ich bin Schüler der 10ten Klasse. 

Ole: Ich bin Autor und Inhaber des Pretty Analog Verlags.

Worum geht es in euren Buch?

Robin: Das Buch bietet alles, was wir von einem Smartphone gewohnt sind aber auf Papier: Chat-App, Dating-App, Spiele, Kamera und sogar Computerviren. 

Ole: Vordergründig ist “Ich bin kein Dummes Buch” kurzweilige und humorvolle Unterhaltung. Auf den zweiten Blick ist das Buch eine Einladung, sich mit der eigenen Mediennutzung auseinander zu setzen.   

Was ist das Besondere an eurem Buch?

Robin: Es ist das erste Buch, das wie ein Smartphone aussieht. 

Ole: Das Buch ist gefüllt mit Apps, die die Kreativität und Fantasie anregen. 

Was hat euch dazu bewegt das Buch zu schreiben?

Robin: Ich hatte mir zu dem Thema Smartphone-Sucht Gedanken gemacht. Das Handy wegzulegen ist schwierig. Das kennt eigentlich jeder. Wir wollten aus dem Thema etwas machen. Auch als Hilfestellung für andere.  

Ole: Meine Tochter hat an ihrem dreizehnten Geburtstag ein Smartphone bekommen und fast augenblicklich wurde das Handy zum Fixpunkt in ihrem Leben. Das hat mich nachdenklich gemacht. Meine Gedanken zu dem Thema habe ich mit Robin diskutiert.

Wann seid ihr zum ersten Mal mit einem Smartphone in Berührung gekommen?

Robin: Meinen ersten Kontakt mit einem Smartphone hatte ich, als ich fünf Jahre alt war. Meine Eltern hatten Smartphones.

Ole: Meinen ersten Kontakt mit einem Smartphone hatte ich, während des Hypes rund um das erste iPhone 2007, dem konnte man ja nicht entgehen.   

Womit verbringt ihr die meiste Zeit im Internet?

Robin: Die meiste Zeit verbringe ich auf Youtube. Mich interessieren gerade Vlogs zu wissenschaftlichen Themen.

Ole: Ich lese vor allem Nachrichtenseiten.  

Was glaubt ihr, welche Auswirkungen wird Social Media in den nächsten 10 Jahren auf unser Verhalten haben?

Robin: Ich denke, es wird noch wichtiger werden, ein Profil zu haben, das nicht negativ auffällt.  

Ole: Ich bin der Meinung, in den kommenden Jahren sollte die Gesellschaft die Regeln und Gesetze der Social Media Plattformen ändern und nicht andersherum.

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