Altonaer Museum „The Fucking Cool Altonaer Museum & the Internetz“

Wera Wecker
Wera Wecker
Stiftung Historische Museen Hamburg
Wera Wecker arbeitet an der Stiftung Historische Museen Hamburg im Bereich der Online-Kommunikation und betreut ...

Das Altonaer Museum ist Teil der Stiftung Historische Museen Hamburg, die sich immer wieder mit neuen innovativen Ideen und Umsetzungen im Rahmen ihrer Ausstellungen und bei Veranstaltungen präsentiert. Seit Anfang des Jahres 2019 ist das Altonaer Museum als Teil der museualen Einrichtungen der Stiftung auf dem neuen Web-Portal der SHMH vertreten. Neu ist, dass das Altonaer Museum nicht nur wie bislang Ausstellungen und Veranstaltungen präsentiert, das stiftungsübergreifende Web-Portal stellt vor allem kuratierte Inhalte zur Verfügung.

Das Altonaer Museum ist Teil der Stiftung Historische Museen Hamburg, die sich immer wieder mit neuen innovativen Ideen und Umsetzungen im Rahmen ihrer Ausstellungen und bei Veranstaltungen präsentiert. Seit Anfang des Jahres 2019 ist das Altonaer Museum als Teil der museualen Einrichtungen der Stiftung auf dem neuen Web-Portal der SHMH vertreten. Neu ist, dass das Altonaer Museum nicht nur wie bislang Ausstellungen und Veranstaltungen präsentiert, das stiftungsübergreifende Web-Portal stellt vor allem kuratierte Inhalte zur Verfügung.

Einen ersten Schritt hin zum einem digitalen Wissensportal markiert der Bereich „Hamburg Wissen“. In diesem Online-Magazin finden sich Dossiers, Journalbeiträge, Fotostrecken und weitere Rubriken, die die Themen der einzelnen Museen abbilden und vertiefend darstellen. Die ersten Inhalte konnten aus dem Fundus des Magazins „Hamburg History Live“ sowie über eine umfangreiche Recherchearbeit der Archive der SHMH gewonnen werden. Im zweiten Schritt werden zusätzliche Inhalte zu Ausstellungen bereitgestellt, die Besuchern die Möglichkeiten bieten, einen Museumsbesuch zu vertiefen.

Ziel des Web-Portals ist es, die Bestände der Museen frei zugänglich sichtbar zu machen, damit zugleich einen niedrigschwelligen Einstieg in die Themen der Stiftung anzubieten, und über dieses Angebot  eine Besuchsabsicht zu wecken. Dies gelingt auch mit weiteren partizipativen Angeboten wie #hamburgscapes im Rahmen der Sonderausstellung „Alt-Hamburg – Ecke Neustadt“. Die Ausstellung zeigte Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle und Künstlerdrucke, die heute eine Vorstellung vom Erscheinungsbild Hamburgs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vermitteln. Viele Künstler der Zeit waren fasziniert von der Stadt an der Elbe und hielten sie in oft romantisierenden, gelegentlich humorvollen Darstellungen fest. Während im 19. Jahrhundert oft der Zeichenstift als erstes Darstellungsmittel diente, halten in der Gegenwart meist Fotografen mit der Kamera ihre Sicht auf Hamburg fest und präsentieren sie auf Internetplattformen wie Instagram. Der Gedanke bildlichen Bewahrens, der schon um 1900 aufschien, bleibt dabei weiter relevant. Neben den historischen Hamburg-Ansichten aus der Sammlung des Museums wurde daher in der Ausstellung auch neue Stadtfotografie gezeigt, an der neben den bekannten Protagonisten der Szene auch jeder Besucher mitwirken konnte.

Auf großen Leinweinwänden wurden die Bilder von Instagram gezeigt, die unter dem Hashtag #hamburgscapes gepostet wurden, gezeigt. Besucher konnten zum einen ihre eigenen Fotos im Museum wiederfinden, zum anderen konnten Besucher den direkten Vergleich zwischen den Stadtansichten Hamburgs der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und dem Beginn des 21. Jahrhunderts sehen. Sowohl in der Ausstellung wurde darauf hingewiesen, an der Aktion teilzunehmen als auch in den sozialen Netzwerken. Die Stiftung Historische Museen Hamburg arbeitete mit sieben Influencern zusammen, die den Aufruf auf ihren Instagram-Kanälen mit einer Hamburger Stadtansicht geteilt haben. Zu dieser Ausstellung entstand zusätzlich ein Online-Dossier mit weiteren Informationen: https://shmh.de/de/hamburg-wissen/dossiers/alt-hamburg-ecke-neustadt

„Stories“ – damit kennen sich Museen aus. Jedes Objekt birgt eine eigene Story. Auftrag der Museen ist es unter anderem, diese zu vermitteln und zugänglich zu machen. Auf verschiedenen Plattformen und Netzwerken ermöglicht die Stiftung Historische Museen Hamburg dies bereits. Bei Google Arts and Culture sind bereits das Jenisch Haus und das Museum für Hamburgische Geschichte mit eigenen Geschichten vertreten.

https://artsandculture.google.com/partner/jenisch-haus

https://artsandculture.google.com/partner/museum-fuer-hamburgische-geschichte

Außerdem wurden unterschiedliche Tools wie Flypsite für eine kuratierte Bildauswahl von Instagram oder WhatsApp für einen Audioguide bzw. Multimediaguide genutzt, um Inhalte zu vermitteln. Die Stiftung Historische Museen Hamburg versucht dabei immer neue, manchmal ungewöhnliche und innovative Wege in der Museumswelt zu beschreiten.

#catcontentalert: Was haben Katzen mit Museen zu tun?


Wann? 27. Februar 2019 | 18:00 –  19:00 Uhr

Wo? Geologie | SMWHH Hub Museum

Museen sorgen für mehr Kultur in den sozialen Netzwerken! Museen bieten nicht nur Sonderausstellungen und Veranstaltungen zu vielseitigen Themen für Jung und Alt, sondern haben auch die Aufgaben, zu sammeln, bewahren, forschen und zu vermitteln.